
Nach dem tödlich verlaufenden Angriff auf einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn äußerte sich der Kommunikationschef erstaunlich persönlich. In einem LinkedIn-Beitrag beschreibt Jens-Oliver Voß seine Bestürzung und dass ihm – ungewöhnlich in seiner Position – die Worte fehlen. Doch genau das lässt seine Worte doppelt wirken; hier Ausschnitte daraus, wörtlich zitiert:
„Was macht der Tod unseres DB-Kollegen Serkan C. mit dem Presseteam der Bahn? Zuerst: Sprachlosigkeit. Dann Wut. Und die Frage: Wie geht es den Menschen, die ihm am nächsten standen?
…. Wie vermeidet man, in den Modus der reinen Krisenkommunikation zu verfallen? Wie schafft man es, Mensch zu bleiben – nicht abzustumpfen? Nicht die Haut zu dick werden zu lassen?
Ich habe nicht auf alles eine Antwort. Und schon gar nicht darauf, was einen Menschen zu so einer Tat treibt. Wir wissen nur: Sie hat unermesslichen Schmerz ausgelöst.“
So sieht echte Professionalität in der (Krisen-)Kommunikation aus – nämlich menschlich, zugewandt und die Grenzen anerkennend!
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